Auf dieser Seite möchte ich über meine privaten Aktivitäten berichten:

Wir sind beide Mitglieder im Landesbund für Vogelschutz e.V., außerdem bin ich, Bernhard Langenegger, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der Vogelwarte Radolfzell und besitze eine gültige Beringererlaubnis.

 

Eulenabend_241117
Fischerhaus_030717

Festakt am Fischerhaus >>>

25.07.17: Gestern habe ich am Fischerhaus im Beisein des Bayerischen Rundfunks beringt, es war der Abschluß zum Festakt zur erfolgreichen Beendigung des Artenhilfsprogramms Weißstorch, nachzusehen in der Mediathek: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau-der-sueden/abendschau-der-sueden102.html . Das bedeutet aber nicht das wir uns nicht mehr um den Storch kümmern werden, es wird weiterhin ein Monitoring Weißstorch geben, allerdings werden die freiwerdenden Gelder jetzt anderen bedrohten Tierarten zu Gute kommen.

24.11.17: Der LBV-Eulenabend beim Conrad in Alesheim war ein voller Erfolg, der Nebenraum für ungefähr 50 Personen war  gut gefüllt und die Referentin Christiane Geidel vom Artenschutzreferat in Hilpoltstein gab einen interessanten Einblick in die Welt der Eulen. Der Schwerpunkt lag auf den Arten die bei uns im Landkreis brüten, dies sind Uhu, Waldohreule, Waldkauz, Schleiereule, Rauhfußkauz und Sperlingskauz.

Im Anschluß habe ich die Ergebnisse der Brutsaison 2017 bei der Schleiereule bekannt gegeben und über die Arbeit im Eulenschutz berichtet.

Der Abend wurde abgerundet mit einem Kurzfilm aus einem Brutkasten, hier wurde deutlich wie begehrt diese Brutpätze sind. Gezeigt wurden Szenen wie sich Turmfalken und Schleiereulen deswegen bekämpfen.

 

März 2018: Aktuell sind wir mit den Planungen für den Amphibienschutz beschäftigt. Es müssen mehrere Kilometer an Schutzzäunen errichtet werden bevor die Frösche, Kröten und Molche aus ihrem Winterversteck krabbeln um an ihre Laichgewässer zu gelangen. Wir betreuen die Schutzvorrichtungen bei Nennslingen, Niederhofen, Stirn und Heidenheim.

Für das tägliche Einsammeln und ‘über die Straße bringen’ sind freiwillige Helfer immer willkommen, dazu einfach eine email an weissenburg@lbv.de schreiben. Oder sie beteiligen sich am Aufbau des Zaunes, ein schönes Gemeinschaftserlebnis.

18. März: Die Zäune stehen alle und die ersten Frösche sind schon gesammelt worden, aber der erneute Wintereinbruch hat die Wanderung noch mal gestoppt.

27.03.18: Die ersten Kröten und Molche verlassen ihr Winterquartier, ab jetzt muß an jeden Tag ein Helfer zu den Zäunen!

17. April 18: Diese Woche werden die Zäune wieder abgebaut, alle Amphibien die es geschafft haben werden jetzt in ihrem Gewässer ablaichen, dafür unser Dank an alle fleißigen Helfer.

Amphibienschutz

Einladung zu einem spannenden Vortrag über Wiedehopf und Wendehals
 

Das klingt ein bisschen nach zwei schrägen Vögeln. Bei genauerem Hinsehen und Hinhören sind sie das auch irgendwie.
Während der Wiedehopf mit seiner auffälligen Federhaube, die ein bisschen an einen Indianerhäuptling erinnert, und der schwarz-weißen Flügelzeichnung leicht zu erkennen ist, hat der etwa lerchengroße Wendehals ein unscheinbares, rindenfarbiges Federkleid. Der Wiedehopf (Upupa epops) hat seinen lateinischen Namen von seinem typischen Ruf, der sich anhört wie ein wiederholtes „hupupup“. Der Wendehals (Jynx torquilla) verdankt seinen Namen dagegen seinem besonderen Abwehrverhalten. Denn bei Bedrohung dreht und windet er Kopf und Körper wie eine Schlange und lässt dabei ein Zischen hören.
Doch die beiden bedrohten Vogelarten haben auch Gemeinsamkeiten. Beide sind zum Brüten auf Baumhöhlen oder (bei Mangel) auch auf Nistkästen angewiesen. Speziell der Wiedehopf braucht Großinsekten, wie sie noch bei Schaf- und Viehweiden anzutreffen sind. Der Wendehals hingegen benötigt Wiesenameisen, die ebenfalls besonders bei Schafweiden vorkommen. Durch die Nahrungsengpässe in der ausgeräumten offenen Flur sind Streuobstbestände ein Magnet und Rückzugsgebiet für diese inzwischen seltenen Arten. So ist der Landesbund für Vogelschutz (LBV) bestrebt, in einem Artenhilfsprogramm gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband und der Vogelschutzwarte besonders geeignete Nahrungslebensräume mit Brutmöglichkeiten auszustatten.
Zu dem Projekt informiert Klaus Brünner von der LBV-Kreisgruppe Roth näher bei einem Vortrag am Freitag, 23.3.2018 um 19 Uhr in Alesheim im Gasthof Conrad.
 

> Über 30 Zuhörer konnte Herr Brünner von der LBV Kreisgruppe Roth bei seinem Vortrag begrüßen. Er berichtete von seinen langjährigen Bemühungen für die gefährdeten Arten Wiedehopf und Wendehals neue Brutmöglichkeiten zu schaffen. Der Erfolg seiner Maßnahmen zeigt sich auch darin, dass in unserem Landkreis diese seltenen Vögel etwas zunehmen. Unsere Kreisgruppe wird deswegen an geeigneten Standorten spezielle Nisthilfen aufhängen.

 

Wiedehopf
Wendehals

Einsammeln

Molche

kleiner Frosch

im Eimer

Freilassen

Krötenpaar

käsetheke 1.2_135H

MundArt Naturkost und Feinkost - Weißenburger Straße 19 - 91710 Gunzenhausen - 09831/80610

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:30 - 18:30 und Samstag von 8:30 - 14:00

 

Besucher:                                        Letzte Aktualisierung: 23.05.2018

 

BIO? Logisch! Weil´s gut tut.